Le Chemin des Anabaptistes - Der Täuferwanderweg

On the traces of amish people - guided excursions in english, ou guidé en français

 

Excursion 1 day / 1 jour

Tageswanderung

 

Dauer/durée: 11.00 - 18.00 h

 

- 4h gemütlich Wandern in wunderbarer Jura-Landschaft

- 4h de marche dans la nature et sur la crête du Chasseral au Jura

- 4h walk with different visits: Pont des Anabaptistes/Creux de Glace/Crête du Chasseral/Klus and Métairie Milieu de Bienne

 

avec/mit/with

 

Outdoor-Degustier-Apéro (einheimische Spezialitäten)

Visite de la Glacière "Creux de glace" (Eisloch mit ewig Eis)

Café à la Métairie Milieu de Bienne

Fondue à la Métairie de Gléresse ou Bison Ranch

Découverte de la vie et des secrets des Anabaptistes

History of the Anabaptists / Amish people

 

SFr. 50.- / Person (inkl. Fondue, Outdoor-Apéro)

 

Informations in english, please concact Pascal Georg, Guide

 

creavital@gmx.ch

 

 

Eine spannende Geschichten-Wanderung im Parc Chasseral auf dem Täuferweg

 

Wohin:

 

... zum Pont des Anabaptistes mit berührenden Geschichten aus dem Leben der Täufer/Mennoniten im Jura, die sich oberhalb 1000m über Meer niederlassen durften!

 

Und zum Creux de Glace, dem Naturwunder, einer Glacière mit ewigem Eis im Jura und Täuferinschriften an den Felswänden

 

Historischer Hintergrund: Täuferverfolgungen und Auswanderungsbewegungen um 1700

 

Die Täufer lebten einen konsequenten Glauben, brachten ihre Kinder nicht zur Kindestaufe in die reformierte Landeskirche und verweigerten dadurch den Militärdienst, was den Bernern gar nicht gefiel! Unter dem Schutz des Bischofs von Basel durften sich Täufer im Jura niederlassen, nachdem der Staat Bern sie aus dem Emmental verjagt hatte!

 

Ein sehr schwarzes Kapitel der Berner Geschichte, in dem Berner Patrizierfamilien sich Emmentaler Alpen und Bauernhöfe aus dem "Täufergut" billig ersteigern konnten und so ihren Immobilien-Besitz aufbauen konnten. Mit dem Erlös der verganteten Höfe wurden Kirchen renoviert, einen Teil sackte der Landvogt zu Schloss Trachselwald (Sumiswald BE) ein.

 

In dieser Glacière findet man noch immer das ganze Jahr einen Eispanzer, also einen kleinen Gletscher im Jura.

Vor Jahrhunderten holten die hier ansässigen Täuferfamilien im Sommer Eis oder stellte zu kühlende Esswaren ins Eisloch. Inschriften zeigen, dass das Eis um 1800 noch 5-10m höher gewesen sein musste. Wer sich also hier abseilen möchte und Kids lieben es, der kann diese Inschriften bewundern. Darum ist das eines der Highlights auf dem neu geschaffenen "Täuferweg" im Parc du Chasseral. Wer gute Wanderschuhe hat und "berggängig" ist, der gelangt aber problemlos auch ohne Seil ins Eisloch hinunter.

Heute wird das Eis genährt von hinunter gleitendem Schnee. Das Klima im Eisloch wird von einem "Kälteluftsee" auf unter 4 Grad Celsius gehalten, auch im Sommer. Geröll verhindert dann auch das Wegschmelzen der letzten, ewigen Eisschicht. Eine spezielle Luftzirkulation erlaubt das Aufsteigen der durch die knappe Sonneneinstrahlung entstehende Warmluft und verhindert den Austausch mit der kalten Luft unten im Eisloch. Darum ist das Eisloch auch von einem kleinen Wäldchen umgeben. Man muss ein wenig suchen, bis das 15m grosse und 40m tiefe Loch gefunden wird.

Eine attraktiveFrühlingswanderung vom Pont des Anapaptiste über die Osterglockenfelder der Près de Cortebert führt nach ca. 1h über Petit Douanne (Klein-Twann) an der Käserei vorbei zum Creux de Glace. Diese einfache Rund-Wanderung über die Métairie Milieu de Bienne – Pierrefeu zurück zum Pont des Anapaptiste dauert ca. 3-4h in nicht steilem Jura-Gelände.

 

 

 

Exkursion ins Emmental

Ausflug an die Quelle der Emme in den Kemmeriboden; Besuch Hof Schwand und spannende Geschichten-Wanderung entlang der Emme Richtung Furgge

Lesung aus dem Buch "Die Furgge" von Katharina Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausflug ins

 

Täuferversteck im Hüttengraben

Täuferversteck Hüttengraben Auch im Truberland gab es Täufer. Sie waren als behülfliche Nachbarn und stille, ehrbare Leute beliebt. Sie wollten ihre Kinder erst taufen lassen, wenn sie den Sinn der Taufe verstehen konnten. Daher der Name Täufer. - Weil die Bibel das Schwören verbietet, wollten sie dem Landvogt den Treueid nicht schwören, aber ihr gegebenes Wort sollte so viel gelten wie ein Eid. - Sie liessen sich nicht durch Prädikanten (Pfarrer) trauen. Deshalb war ihre Eheschliessung ungültig, und ihre Kinder galten als unehelich. Ausserdem wollten sie keine Waffen tragen. Das waren Gründe genug, dass sie von den Gnädigen Herren verfolgt wurden.

Im 18. Jahrhundert wurden Täuferjäger angestellt. 1734 waren zwei Täuferjäger im Trub unterwegs, um Christian Siegenthaler im untern Hälig, Wüthrich zu Häusern, Hans Gerber, "stadler" genannt, und David Baumgartner zu fangen. Die Täuferjegi wurde gestört, indem die Verfolgten "mit Hornen, Schiessen, Scheyen und dergleichen Zeichen gewarnt wurden" und flüchten oder sich verbergen konnten. Im Haus der Familie Fankhauser in Hinter-Hütten ist heute noch unter der "Bühni" ein Täuferversteck zu besichtigen. Eine unerfreuliche Geschichte ereignete sich im Herbst 1726. Drei Täuferjäger wollten im Windbruch ob Kröschenbrunnen die drei Täuferweiber Anni Blaser von Langnau, sowie Elsbeth Schenk und Cathri Hofstetter, die Mutter und die Frau des Hausbesitzers Hans Baumgartner, verhaften. Dieser und zwei seiner Freunde wehrten sich und stellten mit Recht fest, sie seien auf Luzerner Boden. Deshalb dürfe den Weibern nichts angetan werden. Sie stiessen gegen die Jäger Drohungen aus: Sie wollen ihnen die March zeigen! Baumgartner habe das Messer gezogen, er wolle eher das Leben lassen, bevor die Jäger die Weiber fortführen. Er und seine Freunde haben auch "entsetzliche und schröckliche Flüch und Wort" gegen die Täuferjäger ausgestossen. Dem Täuferjäger Wüthrich haben sie gesagt, er sei ein "schlimmer Gsell, Schelm, Lump und Höllenhund". Einer der Freunde habe mit der Hauge auf den Boden geschlagen und gebrüllt, es koste, was es wolle, die Jäger müssten die Weiber nicht haben. Die Täuferjäger verklagten die widerspenstigen Truber bei der bernischen Täuferkammer. Der Landvogt von Trachselwald sollte die Sache untersuchen. Die Truber fanden Hilfe beim Landvogt vom Entlebuch, welcher bei der Berner Regierung Beschwerde wegen Grenzverletzung einreichte. Der Berner Rat antwortete, dass keiner dieser drei Täuferjäger irgend etwas besitze. Wenn aber der Landvogt vom Entlebuch darauf beharre, dass eine "territorial violation" geschehen sei, so sei er bereit, die Täuferjäger "am Leib abzustraffen". - Diese Grenzverletzung hatte einen langwierigen Streit mit Luzern zur Folge. Die Jäger wurden mit einer Busse belegt. Sämtliche Akten mit einer Karte und einer farbigen Ansicht des Windbruchs sind im bernischen Staatsarchiv vorhanden.

Mehr als drei Jahrhunderte dauerte die Verfolgung der bernischen Täufer. Endlich brachte ihnen die Bundesverfassung von 1848 Glaubens- und Gewissensfreiheit.

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